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Die Krise hat uns ausgebremst und das System heruntergefahren. Wir alle wollen es neu starten, aber wie?

Was wesentlich ist, haben wir während des Shut-Downs am eigenen Leib erfahren: soziale Kontakte, Besuche und Umarmungen haben alle vermißt – Autohäuser, Klamottenläden und Kreuzfahrten nur wenige.

Es ist zu befürchten, dass der Neustart des Systems nichts anderes zum Ziel hat, als die »historische Normalität«, die wir bisher als unsere Lebensform akzeptiert haben, wieder genauso herzustellen, wie vorher. Dabei gibt es aber eine ganze Reihe von Veröffentlichungen, die die Heilsversprechen unseres Wirtschaftssystem zunehmend bezweifeln und jetzt die Zeit für Veränderungen sehen.

»Diese Krise – oder vielleicht die nächste – könnte ein Grund sein, generell über Sinn und Unsinn oder zumindest über Art und Weise der Globalisierung nachzudenken, über Mobilität und Umwelt, über die soziale Spaltung in Europa und anderswo, über Lieferketten, über Konsum und Wohlstand, und letztlich auch darüber, wie man eine Welt, einen Markt, ein Leben ohne Wachstumszwang gestalten könnte.«
Eugen Ruge, Unser schicker Kapitalismus mit tödlichem Antlitz, Artikel auf zeit.de vom 07.04.20

Einige Stimmen dazu, wie und warum ein veränderter Neustart – ein echter ‘Deeday’ für unser System – nötig wäre, sollen hier in naher Zukunft gesammelt werden. Stay tuned!

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